Wildwasser-Tubing auf der Iller
Tubing ist ein aufregendes Wasserabenteuer, bei dem du auf einem aufblasbaren Reifen die Iller runter paddelst. Es ist eine spannende, witzige und gleichzeitig adrenalingeladene Aktivität, die sich perfekt für Gruppen von Freunden oder Familien eignet
Tubingtour auf der Iller Stelle dich in einem drehfreudigem Gummireifen und einem Doppelpaddel den Herausforderungen der Iller. Wasserspaß garantiert! Während du kilometerlang flussabwärts saust, dreht sich dein Reifen in alle Richtungen. Dein Guide zeigt dir, wie du dich den unterschiedlich hohe Wellen stellst und die ideale Fahrlinie findest. Die Stromschnellen der Iller versprechen dir erfrischende Abkühlung und jede Menge Spaß im Allgäu. Worauf wartest du noch!
| 🌊 | Level 1 / Einsteiger |
| 👩🦰 | Jeder in einem eigenen Reifen (Tube) |
| 🤪 | Wasserkontakt garantiert |
| Schwierigkeit | Einsteiger, keine Vorkenntnisse erforderlich |
| Strecke | 7 km auf der Iller |
| Skills | Schwimmer, sportliche körperliche Konstitution |
| Dauer | Ca. 3 Stunden - davon reine Paddelzeit ca. 2 Stunden |
| Termine | Ende April - 15. Oktober |
| Startzeit | 09:00 Uhr und 14:00 Uhr |
| Buchbar | Einzelpersonen und Gruppen |
| Kinder | Ab 12 Jahre (in Begleitung eines Erwachsenen) |
Gruppenrabatt ab 10 Personen auf Anfrage: +49 8321 67 57 57
Touren finden ab 4 Personen statt
Anschließendes BBQ- all you can eat Buffet immer Samstags nach allen Touren für 29,- € hinzubuchbar. Veggies willkommen!

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Alina
Outdoor Zentrum Allgäu

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Der Moment kurz vor dem Einstieg ist meistens der beste Vorgeschmack: Helm sitzt, Schwimmweste zu, das Paddel in der Hand und vor euch die Iller. Nicht als ruhiger Hintergrund für einen Ausflug, sondern als Strecke, die euch direkt mitnimmt. Tubing ist für alle gedacht, die Lust auf Wasser, Bewegung und ein bisschen Chaos im besten Sinn haben. Jede Person sitzt im eigenen Tube, reagiert selbst auf Wellen und Strömung und merkt schnell, dass diese Tour mehr ist als ein gemütliches Treibenlassen.
Beim Outdoorzentrum Allgäu wird daraus ein geführtes Wassererlebnis mit klarer Organisation: ankommen, ausrüsten, einweisen lassen, gemeinsam starten und nach der Tour wieder an der Outdoorstation landen. Das passt zu Freundesgruppen, JGAs, Vereinen, Azubi-Gruppen und Familien mit Jugendlichen, die nicht nur „irgendwas draußen“ machen wollen. Ihr braucht keine Vorerfahrung, aber Lust auf Wasser, Schwimmenkönnen und eine sportliche Grundkonstitution gehören dazu. Wer am Ende nass ist, lacht meistens nicht weniger.
Tubing sieht auf den ersten Blick simpel aus: ein aufblasbarer Reifen, ein Fluss, los geht’s. Ganz so passiv ist es aber nicht. Du sitzt nicht in einem Boot, das gemeinsam gesteuert wird, sondern in deinem eigenen Tube. Die Perspektive ist tiefer, der Wasserkontakt direkter, und jede kleine Welle fühlt sich größer an, weil du mittendrin bist. Genau das macht den Reiz aus. Die Iller wird nicht zur Kulisse, sondern zum aktiven Teil der Tour.
Im Unterschied zu einer klassischen Bootstour gibt es beim Tubing keine feste Sitzreihe, keine gemeinsame Bootswand und keinen trockenen Beobachterplatz. Du arbeitest mit dem Wasser, nicht gegen es. Mal dreht sich der Reifen, mal nimmt dich die Strömung schneller mit, mal musst du mit dem Doppelpaddel nachkorrigieren. Das fordert keine sportliche Höchstleistung, aber Aufmerksamkeit, Reaktion und die Bereitschaft, nass zu werden. Wer damit rechnet, einfach nur im Reifen zu liegen und sich gemütlich flussabwärts treiben zu lassen, wird überrascht sein. Wildwasser-Tubing ist beweglicher, näher, spritziger.
Gerade diese Mischung macht die Aktivität für Gruppen interessant. Alle starten gemeinsam, aber jeder erlebt seine eigene kleine Strecke. Der eine trifft die Welle sauber, die andere dreht sich einmal um die eigene Achse, hinten ruft jemand, vorne lacht schon der nächste. Es entsteht sofort Gesprächsstoff, weil keiner nur zuschaut. Das Erlebnis verteilt sich nicht auf ein paar Mutige in der ersten Reihe, sondern auf die ganze Gruppe.
Gesteuert wird mit den Armen oder, wie bei dieser Tour, mit einem Doppelpaddel. Die Technik ist schnell erklärt, aber auf dem Wasser fühlt sie sich lebendig an. Du lernst, wie du Richtung aufnimmst, wann du paddeln solltest und wann der Fluss selbst arbeitet. Kleine Stromschnellen, wechselnde Strömungen und Wellen sorgen dafür, dass keine Minute ganz gleich bleibt. Genau hier liegt der Unterschied zu einem Badesee-Ausflug oder einer ruhigen Flussfahrt: Tubing verlangt Mitmachen. Nicht kompliziert, nicht überfordernd, aber aktiv genug, damit du am Ende merkst, dass du wirklich auf dem Wasser unterwegs warst.
Tubing passt besonders gut, wenn eure Gruppe ein Erlebnis sucht, das schnell verbindet. Nicht über lange Erklärungen, sondern über gemeinsame Situationen. Ihr kommt an, zieht euch um, hört beim Briefing zu, steigt in die Tubes und ab diesem Moment gibt es keine Zuschauerrolle mehr. Jeder paddelt selbst, jeder bekommt Wasserkontakt, jeder hat seinen eigenen kleinen Kampf mit Drehung, Strömung und Lachen. Genau deshalb funktioniert diese Tour für Freundeskreise, JGAs, Vereine und Azubi-Gruppen so gut.
Ein normaler Ausflug ans Wasser kann schön sein. Aber oft verteilt sich die Gruppe dabei schnell: ein paar gehen schwimmen, andere bleiben sitzen, manche wollen weiter, andere warten. Beim Tubing bleibt ihr als Gruppe unterwegs, ohne dass alle im selben Boot sitzen müssen. Das macht die Dynamik anders. Ihr seht euch gegenseitig auf dem Fluss, ruft euch etwas zu, wartet an passenden Stellen zusammen und habt später genug Geschichten für den Biergarten. Die Aktivität hat eine klare Form, aber genug Bewegung, damit sie nicht durchgeplant wirkt.
Für gemischte Gruppen ist die niedrige Einstiegshürde ein großer Vorteil. Jugendliche ab 12 Jahren können in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen, Erwachsene brauchen keine spezielle Wildwasser-Erfahrung, und auch unterschiedliche Outdoor-Erfahrung ist kein Ausschlussgrund. Wichtig ist, dass alle schwimmen können, körperlich belastbar sind und Lust auf ein aktives Wassererlebnis mitbringen. Wer nicht nass werden möchte, ist hier falsch. Wer Wasser, Bewegung und ein bisschen Kontrollverlust mit Humor nimmt, ist ziemlich richtig.
Auch Familien mit Teenagern finden in Tubing eine Aktivität, die nicht zu kindlich wirkt und trotzdem nicht in eine extreme Richtung kippt. Die Jugendlichen sitzen nicht nur mit im Boot, sondern steuern selbst. Erwachsene erleben die Strecke genauso direkt. Dadurch entsteht ein gemeinsames Erlebnis auf Augenhöhe. Es geht nicht darum, wer am mutigsten ist, sondern wer mit der nächsten Welle am besten zurechtkommt.
Wer zwischen Rafting und Tubing überlegt, sollte den Unterschied klar sehen. Beim Rafting sitzt ihr gemeinsam im Schlauchboot, folgt Kommandos und arbeitet als Bootsteam. Beim Tubing ist das Erlebnis individueller. Jede Person hat ihren eigenen Reifen, trifft eigene kleine Entscheidungen und spürt den Fluss unmittelbarer. Der Guide begleitet die Gruppe, zeigt Technik und Sicherheit, aber die Reaktion im Tube liegt bei dir. Für Gruppen, die etwas Witzigeres, Direkteres und persönlicheres suchen, kann genau das den Ausschlag geben.
Organisatorisch bleibt es trotzdem übersichtlich. Anmeldung, Ausrüstung, Briefing, Tourstart und Rückkehr laufen über die Outdoorstation. Das nimmt gerade Gruppen viel Druck aus der Planung. Niemand muss Material mieten, eine Strecke recherchieren oder Sicherheitsfragen selbst klären. Ihr entscheidet euch für Termin und Gruppengröße, bringt die passende Kleidung mit und bekommt vor Ort den Ablauf. Für JGAs oder Vereine, die oft mehrere Meinungen und Erwartungen unter einen Hut bringen müssen, ist das ein echter Buchungsgrund.
Die Tour eignet sich außerdem für alle, die keine steife Gruppenaktivität möchten. Tubing ist laut, nass, manchmal etwas chaotisch und gerade deshalb nahbar. Es braucht keine große Inszenierung, keinen Dresscode, keine Bühne. Der Fluss liefert genug Bewegung. Die Guides sorgen dafür, dass daraus kein Durcheinander wird. Und die Gruppe macht daraus ihren eigenen Tag.